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Angelika
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Angelika Angelika


Lars,
Kater mit Eigensinn
fotografiert von

http://www.leonyn-fotografie.de/
Wenn ich Erzählungen über mich nachspüre, habe ich mich schon ,bevor ich richtig gehen konnte ,mit Papier und Farbe auf demselben beschäftigt..Damals waren diese Gegenstände noch etwas besonderes und kosteten in der einfachen Welt in der ich aufwuchs. Und so malte ich die Tiere ,das Land und den Himmel und die Sterne und ich schrieb und dachte und visionierte über die Liebe in diesen. Meine Katzen waren eine große Triebfeder bei erfundenen Geschichten und Gedichten und kleinen Musikstücken ,die ich komponierte.

Das Schreiben und das Malen ist mir geblieben. Schreiben MUß ich täglich ,weil es mich ordnet und mich beruhigt, es ist wie eine Droge die ich einfach haben muß. Das geschliffene Wort, das neue Wort,das alte Wort. Alles vermengen und aufsaugen und wieder ausspucken auf den grauen Asphalt. Die Malerei ist eine partielle Freude. Ich kann mich nicht immer motivieren ,mit Farbe zu experimentieren. Ich malte jahrelang mit dem Schulmalkasten, denn mehr hatte das Leben nicht für mich bereit und ich malte sehr gerne Landschaften und leidenschaftlich impressionistisch. Als ich mich näher mit Gauguin Marc und Chagall beschäftigte, stellte ich fest , daß ich mich sehr angezogen fühlte von der farbenprächtigen Malerei dieser Meister.Ich projizierte also nunmehr Farbe auf Wände ,auf Böden ,auf alles ,was bemalbar war. Ja ich bemalte die Küchenuhr meiner Oma.Irgendwann hatte ich die "HUNDERTWASSERINSPIRATIONSZEIT" von welcher
mir das scharfe,kantige und auch schwarze Absetzen des Sujets vom Umfeld geblieben ist.
Seit diesem Jahr habe ich meine erste Leinwand bemalt und mich mit Acrylfarben beschäftigt. Ich mache mir neuerdings auch zuerst kleine Skizzen und bewerfe dann die Leinwand mit Farbe in der Hoffnung vom ehemals bedeutungsschwangrem Motiv möge etwas verbleiben. Ja ,und es verbleibt. Die Farben assoziiieren Musik in meinem Kopf und diese assoziieren Worte und gebündelte Worte mit Reimen und ohne Reime. Farben sind das Lebensfrohste ,was ich von mir geben kann. In der Lyrik scheint mir dies eher versagt geblieben. Die Lyrik ist wie ein Haufen Emotionen ,der an den Himmel geklatscht wird und bisweilen dort herunterfällt, auf dich, auf mich, auf uns alle??

Zurzeit male und schreibe ich. Mein Herz hat sich diese Homepage geschenkt. Artoffer bietet mir die Möglichkeit meinen inneren Schweinehund zu überwinden ,und meine Unmengen von Bildern die bisweilen überall verstreut sind, zu ordnen und zu katalogisieren.

www.demel.de.ms/

www.angelikademel.de


http://www.heroldinneremedizin.de