Kooperationspartner
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Deborah Kressebuch |
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Bett, Kisten, Teppich. Ein altes Kinderspielzimmer. In und auf den Möbeln liegen und stehen Bilder.
Spielerisch sind die Bilder im Raum angeordnet, spielerisch sucht der Betrachter nach dem richtigen Blickwinkel. Jedes Bild gehört an einen bestimmten Ort, ist für diesen gemacht und auf ihn abgestimmt. Es gibt den Blickwinkel, von dem aus Bild und Raum verschmelzen: Das Kind liegt im Bett, die Katze auf der Matratze. Der Schriftzug „ZOO“ springt vom Plakat ins Bild. Der Raum wird in Bewegung versetzt: Alles ist Bild, alles ist Raum.
Und mittendrin schläft ein Kind. Von dem Moment an wo der Betrachter das Kind erblickt ist er Eindringling einer fragilen und intimen Welt.
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Die Werke von Deborah Kressebuch beziehen sich hauptsächlich auf drei Aspekte:
Raumdarstellung
Die gestaffelte Darstellung des Raumes in Form von Ebenen bildet ein zentraler Aspekt der Werke. Die Schichtung entsteht durch Überlagerung verschiedener Materialitäten und Motiven. Die somit bewirkte räumliche Tiefe fängt den Blick des Betrachters ein und lässt ihn beinahe physikalisch in diese Bildwelten eintauchen.
Wahrnehmung
Ständige Eindrücke des Umfeldes verbunden mit bereits Erlebtem und völlig Neuem, mit Wissen und Unwissen sind Ursprung der Bildelemente. Die Motive der Arbeiten drehen sich um den Aspekt der Wahrnehmung, spielen mit Assoziationen, Irritationen und Faszinationen des Betrachters.
Situative Reaktion
Die Werke von Deborah Kressebuch entstehen in Bezug auf einen bestimmten Raum. Sie sind die Reaktion auf eine vorhandene Situation, wodurch die Arbeit zur räumlichen oder architektonischen Intervention wird.
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Dornröschen, 2008 Installatives Bild Installation: 300 X 200 X 200 cm, Bild: 40 X 60 cm, Material: Möbel, Acryl, Kohle und Graphit auf Leinwand
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Ausschnitt aus "Allee", 2008 Installatives Bild Installation: 400 X 180 X 76 cm 7 Ebenen mit je 5 Sichtfenstern Material: Glas, Pigment, Schwarzlicht, Holz
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