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Falk Bayerl |
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Für die Kunst stellt sich heute mehr denn je die Frage: Ist es Technik oder Idee? – Beides vielleicht, wie eh und je..
Mit meinem ersten PC in den späten 80ger Jahren und dem schlichten Malprogramm von Paint fand ich zu einer Art geometrischer action painting. Die Rasanz von Impuls und dessen Realisierung ließ keinen Zweifel zu: Hier ist ein zukunftsweisendes künstlerisches Medium – für mich.
Selbstverständlich gab es damals bereits Computer-Kunst, aber selbstverständlich konnte man damals allenfalls ahnen, welche Entwicklung PC und Softwares schon bald nähmen.
Unterdessen entwarf ich auf dem PC auch die Theater- plakate zu meinen Inszenierungen von Stücken von Virginia Woolf, J.P. Sartre, Samuel Beckett, Peter Handke, Edward Albee, Harold Pinter; gestaltete Bühnenbilder und theatralische Installationen.
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Das Faszinierende der digital-art besteht zweifellos darin, am Computer ästhetische Wirklichkeiten zu entwerfen - und dies allein mit dem Werkzeug Licht, jenem immateriellen Stoff, den die Malerei seit der Renaissance in immer neuen Variationen auf ihre Tableaus zu bannen sucht.
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Welche Materialien es sind, welche Techniken und Konzepte, die das Kunstwerk in seiner Entstehung bestimmen, hat – sobald es vollendet ist – Bedeutung vor allem für den Betrachter: Er zergliedert die Einheit des Bildes in für ihn wahrnehmbare und damit deutbare Momente. Nur so ist es zu verstehen, daß die einen für das Blau von Vermeer schwärmen, andere für das von Yves Klein. Wieder andere suchen im Kunstwerk beruhigende Wirkungen, finden diese dort aber stets nur unvollkommen.
www.falk-bayerl.de
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RGB -rot/gelb/blau
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virtuelle Fotographie
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