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Max Köhler

Deutschland
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Max Köhler

Max Köhler ist ein 69jähriger Landschaftsmaler - Er studierte Kunst in Mannheim - Er ist Berufsmaler
Max Köhler ist der Sohn eines Kunsthändlers und hat sich seit frühester Jugend mit Kunst und Literatur befasst. Man kann sagen, dass ihn nichts anderes interessiert hat. Er machte eine Ausbildung zum Fotografen, studierte an der Freien Akademie in Mannheim Kunst und arbeitete lange als Fotoreporter bei Tageszeitungen, ehe er sich mit 45 Jahren als Freier Künstler selbstständig machte. Seither malt er mit Vorliebe Kinder und schwarzwälder Landschaften. Sein Stil ist am ehesten mit „Romantischer Realismus“ zu bezeichnen, wenn das nicht zu gegensätzlich klingt. Seine Landschaften entsprechen nicht ganz der Realität, sie sind romantisch verklärt. Er versucht damit, seine seelische Welt auszudrücken.

Köhler ist heute 69 Jahre alt, lebt und malt in Schutterwald bei Offenburg, Hauptstraße 84, Telefon 0781 9 90 33 77. Er freut sich über Besuch, natürlich noch mehr über Käufer, weil er findet, dass Geld für Kunst die schönste Anerkennung ist, die es gibt. Außerdem lebt er ja davon.
Siehe auch www.artline.org (Verzeichnisse, Max Köhler)
www.koehler-max.de


Eine ausführliche Autobiografie Max Köhlers ist unter dem Titel "Kraut und Rüben" erschienen (15 Euro). Im Buchhandel und bei Amazon erhältlich.

Ein Katalog mit einer Kurzbiografie und über 50 Abildungen seiner Gemälde kann unter Köhlers Adresse bestellt werden (20 Euro auf sein Bankkonto überweisen).Titel:" Max Köhler - Tradition und Moderne", erschienen im Offenburger Schwarzwaldverlag.

Max Köhler
Photographer, editor, painter and writer
Regional reporter, regional editor, regional painter and regional writer

The painter Max Köhler was born in Pilsen on 17 November 1942 as the son of a German-Bohemian merchant and a southern French merchant's daughter. After secondary school in Munich and an apprenticeship as a photographer in Karlsruhe and Offenburg in Baden, he studied painting in 1959 and 1962/63 at the Free Academy in Mannheim with Professor Berger-Bergner, a son of the director of the former Imperial Painting Collection in Prague (cf. also Die Kunst der verschollenen Generation (The Art of the Lost Generation) published by Econ in Düsseldorf). After four years as a freelance painter in Berlin from 1963 to 1967, he worked as a photo reporter at the Offenburger Tageblatt and at the Stuttgarter Zeitung (1967-1973), as well as a copy editor at the Badisches Tagblatt and Schwarzwälder Bote. Since 1988 his main occupation has been that of a freelance painter, living today in Schutterwald near Offenburg.

After an expressive early phase of his painterly work in Berlin consisting mainly of portraits, he devoted himself from about the mid-1980s ever more to the landscape of Central Baden. Characteristic for his late style is a vibrantly coloured romantic realism (cf. also Max Köhler – Tradition und Moderne (Max Köhler – Tradition and Modernity) published by Reiff-Schwarzwaldverlag in Offenburg).

Köhler has had about 50 exhibitions in Germany, France, Switzerland and Austria, including at the European Parliament in Strasbourg, at the German Central Bureau for Tourism in Vienna, at the Hans Thoma Museum in Bernau and at the Museum Vogtsbauernhof in Gutach in the Black Forest. From 1983, six-month periods of study in Strasbourg, Freiburg, Aix-en-Provence, Soultz (Upper Alsatia) and Altenburg (Thuringia) interrupted his professional work in the studio. About 70 of his works are owned by public institutions.

Köhler has also been active as an illustrator (Böse Geschichten aus dem Bollenhutland (Evil Stories from Pompon-Hat Land), Wundersame Heimat Ortenau (Wonderful Home Ortenau) and a writer (Liebe (Love), Böse Geschichten aus dem Bollenhutland (Evil Stories from Pompon-Hat Land), Lieben in Straßburg (Loving in Strasbourg) and his autobiography Kraut und Rüben (All Over the Place).

On the whole it can be said that Köhler has a double talent, although in the distribution of these gifts painting was clearly favoured. Here he has succeeded in attaining a mixture of romanticism and vividly coloured, almost sketchy modern art that emphasizes especially the feeling of loneliness (snow paintings). Some have therefore spoken of a Köhler burdened by autism. In any case, one looks in vain for people in his urban and landscape paintings. Portraits from his time in Berlin have an almost investigative character, as if he wanted to reassure himself that he had a species before him to which he was related. Only in later years have Köhler's images developed that cheerful relaxedness characterizing particularly his children's illustrations.

Köhler's numerous pompon-hat paintings are a special chapter. Here, the pompon hat proper seems to play a minor role. Again one has the impression that he is trying to discover on the faces of the women wearing traditional costume signs of human feeling, as if he were feeling his way forward into a strange country. Precisely these precise notations full of yearning, however, are what allow these faces with wonderful expressive power and beauty to emerge.

In my view, words can be excavated from Max Köhler on how we have almost forgotten beauty and longing in the appraisal of modern art of the twentieth century, a century of terrible wars and atrocities. "A yearning for calm and harmony," attested the Lahr art critic Georgis Zwach with regard to Köhler's painting. Today Köhler is regarded worldwide as a revitalizer and modernizer of the painting of traditional costume and folk heritage. This is proven by the approval he enjoys daily at Artoffer, the international internet art portal.

Allow me to close with a thought from the Italian philosopher, Giorgio Agamben, that goes to the heart and fits Köhler's painting admirably. "The silent reticence of a beautiful face is the homeland of humanity." In Köhler's portraits and landscapes we have found our homeland.

August 2009
Erika Hansen-Lorenzen





Fotograf, Redakteur, Maler und Schriftsteller
Heimatreporter, Heimatredakteur, Heimatmaler und Heimatschriftsteller

Der Maler Max Köhler wurde am 17. November 1942 als Sohn eines deutsch-böhmischen Kaufmanns und einer südfranzösischen Kaufmannstochter in Pilsen geboren. Nach Gymnasium in München und einer Fotografenlehre in Karlsruhe und Offenburg (Baden), studierte er 1959 und 1962/63 Malerei an der Freien Akademie in Mannheim bei Professor Berger-Bergner, einem Sohn des Leiters der ehemals kaiserlichen Gemäldesammlungen in Prag (siehe auch "Die Kunst der verschollenen Generation", erschienen im Düsseldorfer Econ-Verlag). Nach vier Jahren als Freier Maler in Berlin (1963-1967) arbeitete er als Fotoreporter beim "Offenburger Tageblatt" und bei der "Stuttgarter Zeitung” (1967 bis 1973) sowie als Textredakteur (Badisches Tagblatt und Schwarzwälder Bote). Seit 1988 lebt er als hauptberuflich freischaffender Maler, heute in Schutterwald bei Offenburg.

Nach einem expressiven malerischen Frühwerk, das überwiegend aus Portraits besteht (Berlin), widmete er sich etwa Mitte der achtziger Jahre zunehmend der Landschaft Mittelbadens. Kennzeichnend für seinen Spätstil ist ein farbkräftiger romantischer Realismus (siehe auch "Max Köhler – Tradition und Moderne", erschienen im Reiff-Schwarzwaldverlag, Offenburg).

Köhler bestritt etwa 50 Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Schweiz und Österreich, darunter im Europa-Parlament in Straßburg, in der Deutschen Zentrale für Touristik in Wien, im Hans-Thoma-Museum Bernau und im Museum Vogtsbauernhof Gutach/Schwarzwald. Ab 1983 unterbrachen jeweils etwa sechsmonatige Studienaufenthalte in Straßburg, Freiburg, Aix-en-Provence, Soultz (Oberelsaß) und Altenburg (Thüringen) sein Berufsleben bzw. seine Atelierarbeit. Etwa 70 seiner Werke befinden sich in öffentlichem Besitz.

Köhler betätigte sich auch als Illustrator ("Böse Geschichten aus dem Bollenhutland", "Wundersame Heimat Ortenau") und Schriftsteller ("Liebe", "Böse Geschichten aus dem Bollenhutland", "Lieben in Straßburg" und seine Autobiografie "Kraut und Rüben").

Insgesamt kann man bei Köhler von einer Zweifachbegabung sprechen, wenn auch bei der Talentverteilung die Malerei eindeutig bevorzugt wurde. Hier gelang ihm eine Mischung aus Romantik und starkfarbiger, fast skizzenhafter Moderne, die besonders das Gefühl der Einsamkeit betont (Schneebilder). Manche sprechen deshalb auch von einem autistisch belasteten Köhler. Auf seinen Landschaftsgemälden und Städtebildern sucht man jedenfalls Menschen vergeblich. Seine Portraits aus seiner Berliner Zeit haben einen fast forschenden Charakter, als ob er sich vergewissern wollte, dass er eine Spezies vor sich habe, mit der er verwandt ist. Köhlers Bildnisse entwickelten erst in späteren Jahren jene heitere Gelöstheit, die besonders seine Kinderbildnisse auszeichnet.

Ein besonderes Kapitel sind Köhlers zahlreiche Bollenhutbilder. Hier scheint der eigentliche Bollenhut eine Nebenrolle zu spielen. Wieder hat man den Eindruck, dass er auf den Gesichtern der Trachtenträgerinnen menschliche Gefühlsregungen zu entdecken sucht, als ob er sich in ein fremdes Land vortastete. Gerade diese genauen und sehnsuchtsvollen Notate sind es aber, die Gesichter von wunderbarer Ausdruckskraft und Schönheit entstehen ließen.

Es sind meiner Meinung nach bei Max Köhler Wörter auszugraben, wie wir in der Beurteilung der modernen Malerei des 20.Jahrhunderts, eines Jahrhunderts fürchterlicher Kriege und Gräuel, fast schon vergessen haben: Schönheit und Sehnsucht. "Sehnsucht nach Ruhe und Harmonie", überschrieb die Lahrer Kunstkritikerin Georgis Zwach Köhlers Malerei. Insgesamt gilt Köhler heute weltweit als der Erneuerer und Modernisierer der Trachten- und Heimatmalerei. Das beweist die Zustimmung, die er in dem internationalen InternetKunstportal "Artoffer" täglich erhält.

Lassen Sie mich mit einem tief in die Herzen gehenden Wort des italienischen Philosophen Giorgio Agamben schließen, das gut auf Köhlers Malerei passt: "Das Schweigen eines schönen Gesichts ist die Heimat des Menschen". In Köhlers Bildnissen und Landschaften haben wir unsere Heimat gefunden.

August 2009

Erika Hansen-Lorenzen

© artoffer 1999-2012