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Schon früh zeigte sich sein Interesse an der Kunst, denn sehr viel lieber als dem Unterricht zu folgen, formte er unter der Schulbank seine Lehrer mit Knetgummi nach. Den mäßigen Schulerfolgen, wobei natürlich seine Lieblingsfächer Kunst und Musik die Ausnahme bildeten, standen die Eltern von Anfang an mit sehr viel Verständnis gegenüber.
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Gezeichnet von Peter Janssen 1914 mit 8 Jahren
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(Johann) Peter (Theodor) Janssen 1844 - 1908
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Wußten sie doch, daß ihr Sohn Peter in die Fußstapfen seines Großvaters, des berühmten Akademiedirektors Johann Peter Theodor Janssen (1844-1908) treten wollte. Also stellten sie sich dem Wunsch des Sohnes, Künstler zu werden, nicht in den Weg.
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Peter Janssen als junger Mann
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Johanna (Mutter) Ey schlafend.
Gemalt von Peter Janssen 1929.
Besitz Kunstmuseum Düsseldorf
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Peter Janssen trat im Winter 1925/26 in das "Junge Rheinland" ein. Diese Künstlervereinigung, die sich um Johanna Ey versammelt hatte, war im Februar 1919 von Adolf Uzarski, Gert Wollheim und Arthur Kaufmann gegründet worden.
Die Gruppe erhob keinen Anspruch auf eine bestimmte Stilrichtung, sondern Voraussetzung soll nur Jugendlichkeit und Ehrlichkeit des Schaffens sein.
Jugendlichkeit, wohl verstanden, nicht in Beziehung aufs Alter gemeint, sondern auf die Stärke und Frische des künstlerischen Strebens.
In einem Brief schreibt Peter Janssen 1968: "Das Junge Rheinland wurde und wird häufig mit dem Kreis um Frau Ey verwechselt. Es handelt sich aber um dieselben Maler und Bildhauer. Ich selbst kam im Winter 1925/26 ins"Junge Rheinland."
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Vor einem Fest. Bild von Peter Janssen aus seiner Berliner Zeit 1966.
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Als Peter Janssen 1957 seine Heimatstadt Düsseldorf verließ, folgte er dem Angebot einer Professur an die Hochschule für bildende Künste in Berlin. Hier leitete er zunächst eine Grundklasse, später übernahm er die Malklasse. Aus den Gesprächen mit seinen Schülern wird deutlich, daß Peter Janssen als Lehrer mehr als nur akademische Fertigkeiten vermittelte. Mit viel Einfühlungsvermögen und Verständnis ging er auf die schulischen und persönlichen Nöte seiner Schüler ein.
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