Home   Paintboard   Werke   Kommentare   Künstler   Ausstellungen   E-Cards   Cuba Magazine   MyArtOffer   Videos   Zürich   
English
ArtOffer: Virtuell entdecken – real erleben
 
 
Rembrandt Hamerszoon...
Niederlande
3 Werke
Artist Member seit 2005
Populärste Werke

Home | Galerie | Biografie

Rembrandt Hamerszoon van Rijn

Rembrandt Hamerszoon van Rijn


Geboren: 1606
Gestorben: 1669
Rembrandt Harmensz van Rijn wird als der wichtigste niederländische Maler des 17. Jahrhunderts angesehen. Neben der Malerei widmete sich Rembrandt auch der Radierung und der Zeichnung. Alle drei Medien beherrschte er bis ins Alter mit einer bewundernswerten Perfektion. Seine Werke fallen in eine Periode, die Historiker auch das Holländische Goldene Zeitalter nennen, eine Periode, in der die holländische Kultur, Wissenschaft, der Handel und der politische Einfluss ihren Zenit erreichten.

Insgesamt produzierte Rembrandt etwa 300-350 Gemälde, 300 Radierungen und 1.000 Zeichnungen. Sehr häufig schuf er Selbstporträts (insgesamt knapp 90), die ein erstaunlich klares Bild über ihn selbst und seine Gefühle geben. Darunter fallen auch viele Ausdrucksstudien. Rembrandt studierte in jungen Jahren an sich selbst menschliche Gemütszustände, die er in Selbstbildnisradierungen festhielt, und so haben wir auch Bildnisse des lachenden, schreienden oder staunend erschrockenen Rembrandt. In anderen Selbstbildnissen tritt Rembrandt mal als "Renaissancefürst" auf, mal als Orientale und immer wieder auch als Maler, Zeichner oder Radierer. Eines ist allen Selbstbildnissen Rembrandts gemeinsam: sie zeigen immer wieder Rembrandt selbst, sein Gesicht und seine so tief in die menschliche Seele blickenden Augen. In seinem frühesten Selbstportrait, wo er sich noch als "Statist" in eine Menschenszene stellt, ist Rembrandt gerade 19 Jahre alt. Sein letztes Selbstbildnis zeigt den 63jährigen Rembrandt in seinem Todesjahr, aber immer noch als einen das Leben beobachtenden, wachen Menschen. Ungeschönt und offen zeigt er sich dem Betrachter. Er versteckt die Spuren des Alters nicht und das verleiht vor allem den späten Selbstbildnissen viel Würde und menschliche Wärme.

Sein Helldunkel, d.h., seine besondere Art, Licht und Schatten einzusetzen, und dadurch oft starke Kontraste zu erzeugen, machen seine Bilder sehr lebendig und dramatisch. Sein ganzes Leben arbeitete Rembrandt an seiner Kunst, indem er immer wieder Neues wagte und seine Techniken in der Radierung, der Zeichnung und der Malerei vervollkommnete. Da er sich weder technisch, noch, was seine Sujets und Themenwahl anbetraf, festlegte, beherrschte er ein breitgefächertes Ouevre und hinterläßt dem heutigen Betrachter einen Reichtum an Eindrücken und Themenvielfalt.

Rembrandt verwendete oft Familienmitglieder wie seine erste Frau Saskia, seinen Sohn Titus und seine zweite Frau Hendrickje als Modelle für biblische oder historische Figuren. Dabei entstanden aber zum Teil auch sehr private und liebevolle Portraits, die zeigen, wie nah Rembrandt seiner Familie stand.
Über uns | TV & Presse | Copyright | Mitgliedschaft | Kontakt