Wie ich von Menschen in meiner Gemeinde höre und weiss (schwarz auf weiss) ist die Schweiz auf dem besten Weg zum Staat in Europa zu fallen, deren Kluft zwischen Arm und Macht-Reich immer mächtiger wird. Aber was solls, die Schweiz war noch nie ein Sozialstaat, die Schweiz wird nie einer werden! Da unsere Geschichte schon zeigt wie der Mächtige mit dem Arbeiter umging. 1872 -1882 Gotthardtunnelbau für die Eisenbahn. Alfred Escher einer der reichsten Schweizer damals und Inhaber der NOB-Nord-Ost-Bahnen und Gründer der Schweizer Kantonalbanken thront heute noch in der Staat Zürich auf seinem Sockel und mit strengem Blick schaut das bärtige Gesicht die Escherstrasse hinauf, als möchte er sagen: Die italienischen Gastarbeiter, denen wir im Tag 3.90 SFr. bezahlten um ihnen 2/3 wieder für Kost und Logis wegzunehmen sollten doch zufrieden sein, mit ihren schon angefaulten Strohsäcken in der nassen Unterkunft, wo ihnen noch das Öl für die Lampen in den Baracken abgezogen wurde und jeden Monat bezahlten wir ihnen 5 SFr. aus von denen sie drei gleich wieder abgeben konnten um ihre Aufenthaltsbewilligung zu bezahlen. Als sie dann 1875 auf der Südseite noch streikten, so wurde ein in eile zusammengestelltes Urner Schützenregiment nach Airolo geschickt und diese Soldaten schossen wahlos in die Menge der Streikenden, es gab tote und Verletzte und 80 Gastarbeiter reisten sofort ab. Doch 1880 war es dann soweit und Luis Favre der Archtekt ging in den fast fertigen Tunnel und bei Kilomenter 3 fiel er um im alter von 53 und starb an einem Herzinfarkt. Nicht so tragisch, der Durchstich von Süden her erflogte kurze Zeit später und nun weiss ja kein Mensch mehr der 2010 durch diesen Tunnel fährt, dass es 177 Tote gab, davon starben eine menge in der Heimant an spät folgen ihrer Staublunge. Aber das Werk war vollbracht für lumpige 240 Millionen Sfr. Sicher, ein Betrag mit dem sie heute nicht nochmal ein Tunnel in der Länge von 15 Km bauen können, es würde jedoch reichen um der Armmut in der Schweiz etwas entgegen zu wirken. Aber wir Bänker, Manager und Mächtigen wollen das ja gar nicht, wir bekommen ganz im Gegenteil mit 65 eine AHV-Rente zu den 4 Milliarden Vermögen hinzu von Monatlich 6500 SFr. Alfred Escher wünscht ihnen eine geruhsame Fahrt durch den neuen 54 Km Tunnel von Erstfeld nach Biasca. Juhu hoch lebe das Geld, der Mensch stirbt ja sowieso. |