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Die in Teheran, Iran, geborene Künstlerin Soraya Hamzavi Luyeh studierte an der Schule für Höhere Kunst und arbeitete nach dem Studium als Grafikerin in einer Werbeagentur sowie an der Universität Teheran in der Abteilung zur Gestaltung audiovisueller Gestaltungsmittel. Später folgte ein Studium an der pädagogischen Kulturstiftung in Teheran im Fachgebiet Zeichentrickfilme, wo sie dann auch als Lehrerin für Zeichentrickfilme tätig war. Soraya Hamzavi Luyeh arbeitete auch mit Jugendlichen in den Armenvierteln von Teharan, wo sie Workshops abhielt und mit den Jugendlichen einfache Trickfilme erstellte. Besonders diese Arbeit bereitete Ihr viel Freude
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Gemeindegalerie Untersiggenthal 2007
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Als Soraya Hamzavi Luyeh in die Schweiz übersiedelte, fand sie keine Möglichkeit, in ihrem Spezialgebiet weiter zu arbeiten. Sie begann wieder zu malen und bekam 1994 den Auftrag, das bekannte Kinderbuch „Rössli Hü“ für einen Verlag zu illustrieren. Sie erkannte, dass Buchillustrationen viel mit dem Erstellen eines Zeichentrickfilms zu tun haben. Ähnlich wie in einem Film durchläuft die Hauptfigur eine Geschichte und führt verschiedene Bewegungen aus. Malte Soraya Hamzavi Luyeh früher auch Landschaften und Blumen, so hat sie sich in den letzten Jahren verstärkt auf figürliche Darstellungen spezialisiert. Themen wie z.B. persische Dorfidyllen, Stilleben, Landschaften oder Blumen wirken niemals süss oder kitschig. Sie komzentriert sich bei ihren Darstellungen auf das Wesentliche. Alles vermeintlich Überflüssige wird dosiert reduziert, was die atmosphärischen Effekte gekonnt optimiert. Auch die Farbschemata der dargestellten Szenen sind so sparsam wie möglich. Speziell dort, wo eine harmonische Verquickung von Mensch, Natur und Urbanem angestrebt wird, deutet sie nur an.
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Acryl, Mischtechnik, 40cm x 40cm
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Um die Phänomene der Kunst zu erfassen, soll man zum Ursprung der Leichtigkeit der Substanz eines Werkes gelangen. Indem man den Künstler in den Rausch der Ekstase begleitet, entdeckt man die Inspiration, die den Betrachter zur Ursubstanz des Werkes führt und ihm so die künstlerische Weltanschauung erschliesst, in welcher die Natur der schwerelosen Bewegung die Substanz zur Übereinstimmung mit der menschlichen Natur bringt. Der Künstler ist es, der die Fata Morgana des Zusammenhangs des eigenen Inneren mit der Anziehungskraft der Natur durch Licht und Farbe zur Verschmelzung mit dem eigenen Ich entstehen lässt und so das Geheimnis der Schöpfung eines Kunstwerkes offenbar werden lässt.
Soraya Hamzavi Luyeh lässt den Betrachter den berauschenden Moment der Verschmelzung der menschlichen Seele mit der Natur durch Rückbesinnung auf die Substanz der Form erleben.
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