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(Uli) Hans Ulrich Aschenborn Biografie

Lebenslauf

(Dr. Björn von Finckenstein)

Siehe auch Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Uli_Aschenborn und http://art.aschenborn.de


Uli Aschenborn wurde 1947 in Johannesburg (Südafrika) geboren. Den Arzt bezahlte sein Vater Dieter Aschenborn, ein anerkannter Maler im Süden Afrikas, mit einem seiner Tierbilder. Uli wuchs in einem Künstlerhaushalt auf, sah die Gemälde seines Großvaters Hans Anton Aschenborn an den Wänden und lernte so das Malen von klein auf.

„United Art Rating“ (s. Wikipedia) zählt die drei Aschenborns zu den größten Künstlern der Welt aus den letzten drei Jahrhunderten und ihre Kunst zum Weltkulturerbe gehörig.

In 2018 nahm die französchische Künstlervereinigung "Ensad Alumni Paris, association des anciens élèves de l'École nationale supérieure des Arts Décoratifs" in Paris Uli Aschenborn ehrenhalber als Mitglied auf.

Die ersten Bilder verkaufte er als Kind und stellte als Schüler 1965 zum ersten Mal erfolgreich in Windhoek (Namibia) aus. Diese Ausstellung führte zu einem Stipendium, das Uli das Kunststudium in Übersee ermöglichen sollte.

Um seine Kunst unabhängig betreiben zu können, studierte Uli ab 1968 jedoch an der RWTH Aachen Bauingenieurwesen, promovierte dort mit Auszeichnung, arbeitete in Aachen an renommierten Softwarefirmen, wurde an der FH in Kaiserslautern und danach an der FH Köln Professor (für CAD, EDV, Mathematik und Mechanik). 1988 war Uli zusammen mit zwei weiteren Bewerbern in der näheren Auswahl für eine Graphik-Design-Professur an der FH für Kunst in Hannover. In dieser Zeit fanden ständig Ausstellungen im In- und Ausland statt. Die Museen in Swakopmund und Windhoek sowie die Nationalgalerie in Namibia besitzen Bilder von Uli.

Im südlichen Afrika ist die Aschenborn-Malerdynastie besonders für ihre Tierbilder bekannt. Uli malt Tiere und Menschen in Bewegung und empfindet solche Bilder als lebendig. Daher rührt auch seine Vorliebe für Techniken, die schnelles Arbeiten erlauben, wie Aquarell, Pastell und Acryl (letzteres auch für großformatige Wandbilder, von denen es etliche in Namibia gibt). Aber es gibt auch Ölbilder von Uli, denn als gefragter Restaurator in Namibia muss er sich in diesem Medium auskennen.

Vielseitig wie sein Lebenslauf ist Ulis Kunst: afrikanische wie europäische Landschaften und Tiere, Pflanzen, Stadtansichten, Porträts, Akte, Karikaturen, moderne technische Computerzeichnungen, Fotos (auch digital verändert), abstrakte Bilder mit explodierenden Farben, Reliefs und Videoinstallationen.

Sein Werk ist beeinflusst durch seinen Vater und Großvater, durch Toulouse-Lautrec, Escher und Dali um nur einige zu nennen.

Uli liebt hintergründige vieldeutige Kunst. Seine neueren raffinierten Kunstwerke offenbaren ihre Botschaft und ihren Inhalt erst nach eingehender Beschäftigung mit ihnen - sie sind alles andere als langweilig. In Namibia nennen die Medien diese neuere Kunst Ulis begeistert "Uli Aschenborn's AMAZING CHANGING ART" (siehe z.B. http://art.aschenborn.de und Videos im Wikipedia). Diese unterschiedlichen veränderlichen Kunstwerktypen gehören zur Kinetischen Kunst, da Bewegung ein integraler Bestandteil davon ist. Sie umfassen:
 

Chamäleon-Bilder Uli Aschenborns Chamäleon-Bilder aus Farbe und Sand z.B. ändern je nach Blickwinkel die Farbe oder den Inhalt (auf einem dieser Bilder verschwindet z.B. ein Elefant oder ein anderes zeigt die immer röter werdenden Farben bei einem Sonnenuntergang). Das Spiegelbild dieser Bilder zeigt etwas anderes als das Original!
'Skulptur-Morphs’ Uli Aschenborns ‚Skulptur-Morphs’ drehen sich um ihre Achse. Beleuchtet man sie, dann werfen sie einen bewegten Schatten - einen ‚Schatten-Film’ sozusagen, z.B. die Evolution vom Affen zum des Menschen oder das Altern eines Menschen in Sekundenschnelle.
Drehbilder Uli Aschenborns Drehbilder geben - von verschiedenen Seiten angesehen - jeweils etwas Anderes wieder.
Lichtobjekte Uli Aschenborns Lichtobjekte verändern ihre Farbe sowohl mit dem Blickwinkel sowie von allein. Das Spielgelbild hat andere Farben als das Original!
Morph-Kuben, Würfel Uli Aschenborns Morph-Kuben (mit Glasbausteinen) zeigen die massivsten Änderungen bei geändertem Blickwinkel. In einem erkennt man so mal einen Fisch, mal einen Vogel, eine Schnecke, eine Hexe mit verschiedenen Nasen, eine Languste usw.
Lebende Zeichnungen Porträts, die tatsächlich ihre Augen verdrehen um einen stets mit ihren Augen verfolgen, sie blicken auch nach oben und unten.