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Kunst von Dimitrios Loumiotis
Kunst von Dimitrios Loumiotis
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Zwischen Fiktion und Metapher -
Skizzen zum Werk von Dimitris Loumiotis





Das Themenfeld des griechischen Künstlers Dimitris Loumiotis kreist, ad hoc betrachtet, um die Welt als technoide Utopie. Sein bevorzugtes Medium ist die Computergrafik, die – wie kein anderes Ausdrucksmittel – das thematische Feld adäquat ins Mediale transformiert. Am Computer generiert, können die digitalen Sequenzen in diversen Materialen umgesetzt werden: als Foto, Folie oder als Projektion.

Seine zwischen 2003 und 2004 entstandene Serie „Manipulationen“ gibt, in einem Zyklus von hundert autonomen Einzelarbeiten, ein fiktionales Bild des Menschen in einer künftigen, technischen Umwelt wieder. In einem öden Landstrich von stahlblauem Himmel bedeckt, erheben sich metallisch-schimmernde Gebäude vor kreisenden Planeten, ein Raumschiff schwebt über festem Boden, sphinxhafte Wesen beleben die befremdende Szenerie.

Manche der Gestalten scheinen aus der Erde zu wachsen, sie erheben sich noch im Boden verhaftet, oder scheinen im grau gebrochenen Schlamm zu versinken. Andere bewegen ihre schlanken und athletischen Körper balancierend, in einer Art schwebendem Gleichgewicht verweilend.

Ihre Körper sind von einer Haut aus unterschiedlichen Materialien überzogen:
Es ist der graue Schlamm der Erde, es ist Gras, es ist Keramik und Metall. Die differenzierten und artifiziell erscheinenden Oberflächen bedecken die Figuren gänzlich. Diese sind manchmal struktural durchbrochen, sind teils glatt und silbrig, oder rau und zerklüftet.

Es sind Wesen, die gemacht erscheinen.

Loumiotis schildert in seiner „poppigen“ Bildersprache jedoch keine simplen Fiktionen oder düstere Visionen der Zukunft, vielmehr öffnet sich hier das Fiktionale ins Metaphorische.

Ebenso düster ins Zukünftige spekulierend, wie bildlich paraphrasiert erfährt das ewige Thema menschlichen Denkens, der Zyklus des Werdens und Vergehens eine poetische Interpretation. Die Materie der Erde bildet auch den Stoff aus dem das menschliche Wesen gemacht ist. Materie fungiert gleichzeitig als Material des Seins wie auch als Grundlage von Ursprung und Zukunft. Ein neuer Zyklus der Materie ist entstanden.


loumiotis digital sculptures


Allow me to introduce part of my work this way. The main theme of my work are virtual beings, which undergo continuous evolution and in this way their lives are intertwined with that of the artist.

The virtual 3D forms, which exist in three-dimensional environments, have no fixed countenance; they change material, stance and colour. They are under constant improvement and the uncertainty of their completion commits the artist to never-ending experimentation. While searching for methods and material, which the artist either borrows or produces himself, he constantly adds and takes away in order to impart perfect shape.

Presentation of the work can take various forms including photography, printing on a variety of media and light-projection.
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Konzept virtueller Gestalten, die sich laufend weiterentwickeln und somit mit dem Leben des Künstlers verbunden sind.

Diese dreidimensionalen Wesen, die in verschiedenen 3D-Welten existieren, haben kein fixes Antlitz; sie unterscheiden sich durch Material, Haltung und Farbe. Sie werden durchgehend verbessert und die Ungewissheit ihrer Fertigstellung verpflichtet den Künstler zu endlosen Experimenten. Währen der Künstler verschiedene Methoden und Materialien sucht, die er entweder ausborgt oder selbst herstellt, fügt er fortwährend etwas hinzu oder entfernt schon fixierte Dinge auf der Suche den Gestalten die perfekte Form zu verleihen.

Die Präsentation der Werke kann auf mehreren Wegen erfolgen, wie zum Beispiel Photographie, Drucken auf verschiedene Materialien oder Projektionen durch Beamer.