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Deutschland

Kooperationspartner

Ela Nowak Ausstellungen

Das Leben ein Spiel-surreale Einblicke

7.5.2011 - 31.7.2011

Vernissage-Beginn 20.00 Uhr Galerie im Weingut Hockenberger
Sinsheimer Str.47
75031 Elsenz


Die Präsentation
Donnerstags und Freitags:
von 16 bis 18.30
Samstags:
von 10.30 bis 16 Uhr zu sehen.

Zeitungsartikel:

Kraichgau Stimme, 14. Mai 2011, von Christine Weller

"Wer mischt die Karten im Spiel des Lebens?"
Malerin Ela Nowak befasst sich mit grundsätzlichen Frage


Welche Rolle spielen wir im Spiel des Lebens? Wer teilt sie uns zu, wer mischt die Karten? Diesen Fragen ist die Malerin Ela Nowak nachgegangen und hat ihre ausdrucksstarken, symbolträchtigen Antworten in Öl auf Leinwand gebannt. 16 ihrer großformatigen surrealen Arbeiten sind zurzeit in der Galerie Nieling im Elsenzer Weingut Hockenberger ausgestellt.

Rund 50 Kunstfreunde kamen zur Vernissage und nahmen von den optischen inhaltlich sehr beeindruckenden Aussagen der Künstlerin manchen Denkanstoß mit nach Hause. Die Galerie Nieling im Weingut Hockenberger gibt es seit 2004. Der Elsenzer Bildhauer Ralph Nieling hat sie ins Leben gerufen und darin seither mit etwa 15 Malern und Bildhauern von überregionaler Bedeutung beachtliche Kunstveranstaltungen auf die Beine gestellt. In Ela Nowak hat der Steinkünstler eine Kollegin gefunden, deren Arbeiten inhaltlich – und teilweise auch stilistisch – mit den eigenen Werken korrespondieren. Wie Ralph Nieling beschäftigt sich Ela Nowak mit den Einflüssen von Politik, Wirtschaft und Medien auf das Leben des einzelnen Menschen. Wie ihr Gastgeber folgt die Malerin dabei einem hohen Anspruch an Ästhetik und führt ihre Arbeiten mit akribischer Genauigkeit aus.

Dem Betrachter springen zunächst die kräftigen Farben einiger Bilder und eine eigenwillige, aber durchaus verständliche Symbolsprache ins Auge. Immer wieder lässt die Malerin ihre Figuren auf einem rotweißen Schachbrett agieren, immer wieder kommen Zeituhr, Würfel, Masken und Joker ins Spiel. Aber da sind auch zarte Farben, die ins Land der Träume weisen, und Phantasiegestalten, angelehnt an die griechische Mythologie. Sehnsüchte, Freuden und Ängste, die jeder in seiner Seele trägt, werden sichtbar: „Ich habe hier meine eigenen Gefühle und Gedanken um Weltgeschehen zum Ausdruck gebracht“, sagt Ela Nowak. Und die Frage, wer dahinterstehe, wer die Drahtzieher seien. „Da wünschen wir uns manchmal selber, ein Joker zu sein, der die Spielregeln aufhebt, den Vorhang lüftet und hinter die Fassade derer blickt, die uns als Figuren in ihrem Spiel benutzen“, ergänz Ralph Nieling.

Musikalisch rundete der Gitarrist und Sänger Marvin Geng aus Leingarten die Schau sehr einfühlsam ab. Die in Polen geborene Ela Nowak wohnt in Waibstadt-Daisbach. Seit 2004 macht die Autodidaktin über verschiedene Einzel- und Gruppenaustellungen im Kraichgau und in Heidelberg auf sich aufmerksam.

"Fortuna"