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Deutschland

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Hilde Zielinski Porträt

Filmemacherin, Autorin, Malerin, Illustratorin

Pressestimmen:

“... Von Federn, Schmetterlingen und Schneeflocken ist auf den Nachbarbildern die Rede, und auch sie atmen Leichtigkeit. Gegenständlich werden sie bisweilen in eingestreuten Skizzen, die einen Begriff eben nur andeuten - die Kastanienbaum-Kugeln als Familien, ein Stuhl als Sehnsuchts- und Wartestation. Der Stuhl als ein Ding, das wie Bett oder Tisch ‘alles über uns weiß’, weiß auch von Sehnsucht: Seine Rückenlehne zieht sich spitz in den Himmel. In dieser lichten und schwerelosen, von der konkreten Welt abgehobenen Atmosphäre wird seelisches Erleben real und greifbar - man ist auf Märchen eingestellt, ehe es einem bewusst wird ...”

Bärbel Lüneberg, Frankenpost


 
Hilde Zielinski
Hilde Zielinski
Seit 2015 lebt und arbeitet Hilde Zielinski im thüringischen Städtchen Ronneburg, im Land der Pudel, direkt neben glücklichen Hühnern und einem stolzen Gockel.


 
Hilde Zielinski
Hilde Zielinski
»Ein großes Bilder-Buch voll Poesie, Fantasie und Realität«
Udo Güldner, Nordbayerische Nachrichten


Im Himmel über uns gibt es eine Glücksschaltzentrale. Hier werden Menschen miteinander »verdrahtet«, die sich dann per Zufall kennenlernen und sich glücklich machen.
Für diese »Verdrahtung« verantwortlich sind himmlische Wesen – wie das Glücksschwein Eddi und sein bester Freund, der Schutzengelbär Josef.

Auf der Erde ist das Ehepaar Anni und Heinrich in Not. Ihrem Staubsauger-
laden droht die Pleite und die letzte Stromrechnung können sie nicht mehr
bezahlen. Nun muss für die beiden dringend ein Mensch gefunden werden,
der ihnen helfen kann. Ausgerechnet ein Kind wird es sein.
Eddi und Josef sind jedoch Anfänger und gerade bei ihrer ersten »Drahtung«
will einfach nichts funktionieren.

Famose Turbulenzen ereignen sich: Verdrahtungstechniker Rüdi Knatterton
wird um Hilfe angerufen, es gibt eine Ohnmacht und – Josefs legendäre
Taschenkino-Behandlung kommt zum Einsatz. Bisweilen sorgt ein Hausputz mit prima Kaminreinigung erst einmal für
Beruhigung …

Es sind die kleinen, unscheinbaren Zufälle, die uns am Ende so großartig helfen.
Ein Märchen aus dem Schimmer einer Perle.


Berührend und mit wunderbar mystischen Bildern.

"Es war lange vor unserer Zeit ... ", so beginnt auch dieses Märchen. Denn das ist die immerwährende Zauberformel zu einer anderen, geheimnisvollen Welt - die da wartet immerfort, noch unerahnt und manchmal innewohnt im schlichten Ende eines gewöhnlichen Tages, denn ...

... es ist Abend, als der junge Schäfer Jakob bemerkt, dass sein treuer Hund Hans verschwunden ist. Noch in derselben Nacht macht er sich auf, seinen geliebten Freund zu suchen. Dabei gerät er immer tiefer in das dunkle, undurchdringliche Unterholz eines Zauberwaldes.
Jakob ist schon am Ende seiner Kräfte, als er zwischen den Zweigen hindurch ein Mädchen erblickt, das am Ufer eines Baches sitzt. Er verliebt sich auf der Stelle und will sie heiraten. Doch der Weg zu ihr ist weit und voller Gefahren.
Eine abenteuerliche Reise steht Jakob bevor - und hätte ihm das sonderbare Holzmännlein nicht geholfen, so wäre er für immer ... mehr darf nicht verraten werden.

Voll klingendem Zauber und leiser Welt. Für alle Menschen, die Märchen lieben. Von 5 bis 99 Jahre.


Hilde Zielinski
"Er hat uns mit Worten zu sich gewunken", so beschreibt Hilde Zielinski die wundersame Begegnung. Auf einem Weg bei Bayreuth stand Schrifttafel 107, mit einem Zitat von Jean Paul. Nur ein paar Sätze, ein wenig schwer zu lesen, vielleicht, doch die kurze Geschichte ging tief hinein. Wer ist denn Jean Paul? Die Frage wurde immer größer. "Ein Dichter, aber ein Franzose ist er nicht", das wusste ihr Mann Peter gleich.

Es fand sich heraus, es gibt einen Jean-Paul-Weg mit 161 Stationstafeln. Von Hof bis nach Bayreuth und weiter. Vor allem durch das Fichtelgebirge bis nach Arkadien, wie es heißt. 200 Kilometer durch die von Jean Paul so geliebte Heimat. Jean Paul, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, wurde 1763 in Wunsiedel geboren und starb 1825 in Bayreuth. Seinerzeit war er berühmter als Goethe. Nicht umsonst.

Im Sommer 2012 machte sich Hilde Zielinski auf, mit Mann Peter und Pudel Fidel, den ganzen Weg zu gehen. Und fürwahr, er ist umsäumt von hinreißend anmutigen Aussichten. Links und rechts erscheinen Schlösser, Felsen, Bäche, Flüsse, Seen und Moore wie Traumwelten. Eine seelenerquickende Fußreise, frei nach Jean Pauls Rezept "Heiterkeit und Freude".