Yves Netzhammer

Die Subjektivierung der Wiederholung. Projekt B

Dienstag, 4. Mai 2010 - Mittwoch, 31. Dezember 2014


Die Stiftung GegenwART des Mäzens Dr. h.c. Hansjörg Wyss präsentiert ihren
jüngsten Ankauf: eine begehbare Installation aus Bildern, Ton und Projektionen
von Yves Netzhammer.

Von aussen ein bilderloser\n Keil, eröffnet sich innen eine pulsierende Bilderwelt.
Man wähnt sich \nin einem Spiegelkabinett. Das eigene Spiegelbild tritt in Interak-
tion \nmit den projizierten Bildern, zum Beispiel mit Delphinen, Blättern, \nverstüm-
melten Körpern oder Panzern, untermalt von einer eigens \nkomponierten, thea-
tralischen Musik.
 
Wie in vielen Werken von Yves\n Netzhammer geht es auch in dieser Installation
um Berührungen und \nBeziehungen zwischen Mensch, Tier, Ding und Welt und
um Kritik an der \nZivilisation.
 
Thematisiert werden auch Anpassungen und \nVerwandlungen von einem Wesen
in ein anderes. Diese Wandlungsfähigkeit \nstellt die Stabilität der Identität in Frage,
verweist aber auch auf das\n grundsätzlich Ähnliche aller Lebewesen. Die Installa-
tion von Netzhammer\n ist einerseits eine Gegenwelt zur tatsächlichen Welt und
doch \nandererseits auch eine Spiegelung davon. Die filmische Bildwelt tritt in\n ei-
nen Dialog mit der Welt des Betrachters, der selbst Teil des Werkes \nwird.

Yves Netzhammer vor seiner Installation:
Die Subjektivierung der Wiederholung
- Projekt B, 2007