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Deutschland

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Thomas Lehnigk Porträt

Thomas Lehnigk
Ich arbeite seit ca. 15 Jahren als Bildhauer.
Nach der Malerei und der Fotografie kam für mich
eine der schönsten Herausforderungen, die dritte Dimension.
Das Arbeiten mit dem in der letzten Eiszeit entstandenen Raseneisenstein
hat mich zu tierischen Formen inspiriert.
Die urige Struktur aus Eisenoxyden und die erdige Farbgebung
lassen nie vorhersehbare,
tierische Formen wie Bison und Stier entstehen.
Mein Lieblingsmotiv ist der Stier, Wappenzeichen Mecklenburgs.

Thomas Lehnigk
Thomas Lehnigk
Begleitet von einem seit der Kindheit beständigen Interesse am Zeichnen und Malen und
später am Handwerk im Umgang mit Stahl und Stein ist Thomas Lehnigk’s Ambition
zum Kunstmachen erwacht und mit großem Drang gewachsen. Anfangs war es das
Designen von Stühlen und anderen Möbeln, insbesondere aus Stahl, seinem ohnehin
bevorzugtem und nie von ihm irgendwie kaschiertem Material, mittlerweile sind es längst
solche, die einen hohen künstlerischen Anspruch bedienen:
Formfindung für eine Idee, eine Botschaft im Sinne geistiger Auseinandersetzung mit
gesellschaftsrelevanten Themen und Objekte rein ästhetischer, raumorientiert zeichen -
hafter Zweckbestimmtheit oder das Erfassen der menschlichen und tierischen Figur.

Seine Ziele sind einerseits Denkanstöße im Hinblick auf das sich selbst und die Natur
gefährdende Handeln des Menschen zu schaffen und andererseits Dinge zu gestalten,
Skulpturen und Objekte, die das Sein in seiner Schönheit auch zu bejahen im Stande sind
und wollen. Das gelingt Ihm bisher besonders beeindruckend in seinen für den
naturhaften Freiraum konzipierten Stahlobjekten die auch Licht und Feuer wirksam
einbeziehen.
Aber auch seine sensibel sparsam erarbeiteten bildnerischen Metamorphosen aus den
eiszeitlich - mecklenburgischen Raseneisensteinen oder solche aus dem afrikanischen
Yellow-Wood-Stone zeigen seine Bildhauerischen Talente, die er in nur kurzer Zeit auf sehr
beachtliche Weise freigesetzt hat.

Ulrich Rudolph - Kunstwissenschaftler