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Kunst von ingo platte
Kunst von ingo platte
Ausschnitt aus dem Bild:
"Der Weg des Malers"
Ingo Platte, geboren 1967 in Remscheid
Künstlerische Ausbildung: Hans Eberhard Platte, Christoph Hardenbicker, Jan Boomers und Roland Heyder
Stilrichtung: Realismus, Surrealismus, Expressionismus
Maltechnik: Lasurtechnik, überwiegend Öl/Leinwand.

Besuchen Sie mich auf meiner Homepage:
www.ingoplatte.de
Die Malerei gibt mir etwas einzigartiges, das ich mit Worten kaum beschreiben kann. Der Prozess von der ersten Skizze bis zum fertigen Bild ist für mich ein Weg, den ich mit dem Bild zurücklege. Und wenn ich mir ein älteres Werk anschaue, kommen die Erinnerungen an Erlebnisse, die zu der Zeit passiert sind.
Die Malerei ist für mich nach meiner Familie das wichtigste in meinem Leben. Und wenn gesagt wird, die Malerei ist tot, (insbesondere der Realismus) weil sie durch die Fotografie oder Digital-Painting abgelöst wurde, fällt mir dazu folgendes ein: Seit dem es Menschen gibt, wurde gemalt und es wird auch dann noch (mit der Hand) gemalt, wenn es längst keine Apparate und Computer mehr gibt.

Ich lege Wert auf den Ausdruck in den Bildern. Sie müssen etwas aussagen, eine Geschichte erzählen. Deshalb bevorzuge ich den Realismus. Eine Vorlage zu kopieren lehne ich ab. Dadurch verliert die Vorlage und das Bild ist charakterlos. Unter Kunst verstehe ich, dem Kunstwerk Leben einzuhauchen. Dabei gehe ich das Risiko ein, auch ungefällige Bilder zu malen.
"Ingo Platte stellt in seinem Werk "Museum" drei Betrachter in einen völlig unproportionierten Raum, der sich auszeichnet durch die Verhältnislosigkeit von Raum, Betrachter und Museumsobjekten. Die Kommunikation, die im Museum erwünscht wird, ist durch fehlende Größenordnung und Maßstäbe zerstört. Zwar zeigen die Objekte seines "Museums" interessanterweise Bilder und Skulpturen, die von Beziehungen erzählen: erotische Frauen und eindringliche Portraits. Alles wirkt aber gestellt, maskenhaft, unwirklich. Der Autodidakt Platte inszeniert die Verlorenheit der Betrachter in der Welt, die Unüber-sichtlichkeit der Räume.
"In einer Zeit drohender Sinnlosigkeit trägt die Kunst normalerweise dazu bei, die Sinnfrage präsent zu halten." sagt Hans Küng.
Plattes "Museum" selbst aber wird zur kritischen Anfrage an die Möglichkeit einer Sinnaussage in der Kultur und konfrontiert mit der Verlorenheit des Menschen im Raum der Kultur und der Welt."
(Zitat Dominik M. Meiering zur Ausstellung "Jahrtausendwende-Rückblick-Ausblick" vom 29.10.1999 in Wipperfürth)